6. Juli – Internationaler Tag des Kusses

Der Internationale Tag des Kusses wird jedes Jahr am 6. Juli weltweit gefeiert. Er erinnert daran, wie bedeutsam eine so einfache Geste sein kann – nämlich ein Kuss. Ob zärtlich, leidenschaftlich oder freundschaftlich: Küsse verbinden Menschen über alle Kulturen und Sprachgrenzen hinweg.

Geschichte und Ursprung des Internationalen Tags des Kusses

Der Ursprung des Internationalen Tags des Kusses liegt in Großbritannien. Dort entstand die Idee, einem einzelnen Tag ganz dem Kuss zu widmen. Zunächst war es eine regionale Initiative. Daher überrascht es kaum, dass sich der Aktionstag schnell international verbreitete. Heute kennen und feiern ihn Menschen auf der ganzen Welt.

Der Tag hat kein politisches Ziel. Er soll einfach dazu einladen, innezuhalten und Zuneigung zu zeigen. Außerdem bietet er einen Anlass, sich bewusst mit der Kraft eines Kusses auseinanderzusetzen – wissenschaftlich, kulturell und persönlich.

Was macht einen Kuss so besonders?

Ein Kuss ist weit mehr als eine körperliche Berührung. Beim Küssen schüttet der Körper Glückshormone wie Oxytocin, Dopamin und Serotonin aus. Diese Botenstoffe sorgen für Geborgenheit, Freude und ein starkes Gefühl der Verbundenheit. Zudem senkt ein Kuss nachweislich den Cortisolspiegel – also das Stresshormon. Das macht Küssen zu einem natürlichen Mittel gegen Alltagsstress.

Darüber hinaus aktiviert das Küssen viele Muskeln im Gesicht. Einige Studien sprechen von bis zu 34 aktiven Gesichtsmuskeln. Außerdem stärkt regelmäßiges Küssen das Immunsystem. Durch den Kontakt mit fremden Bakterien bildet der Körper neue Antikörper – eine überraschende Nebenwirkung mit echtem Gesundheitsnutzen.

Küssen in verschiedenen Kulturen

Küssen ist nicht überall gleich. In vielen westlichen Kulturen gilt der Kuss auf den Mund als Zeichen romantischer Liebe. In anderen Regionen hingegen ist der Wangenkuss eine gängige Begrüßung. In einigen asiatischen und arabischen Ländern gilt öffentliches Küssen jedoch als unangemessen. Dennoch zeigt sich eines deutlich: Der Kuss als Symbol der Zuneigung ist universell.

Der sogenannte Eskimokuss – das Reiben der Nasenspitzen aneinander – entstammt übrigens der Inuit-Kultur. Dort trägt er den Namen „Kunik“ und drückt vor allem Zärtlichkeit aus. Deshalb ist er besonders unter Eltern und Kleinkindern verbreitet. So vielfältig die Ausdrucksformen auch sind, der Kern bleibt derselbe: Nähe zeigen.

Internationaler Tag des Kusses – Fakten und Rekorde

Rund um das Thema Küssen gibt es viele faszinierende Fakten und Zahlen:

  • Der längste Kuss der Welt dauerte laut Guinness-Buch der Rekorde über 58 Stunden. (Hinweis: Bitte den aktuellen Rekordwert vor der Veröffentlichung prüfen.)
  • Beim Küssen sind bis zu 34 Gesichtsmuskeln aktiv.
  • Ein leidenschaftlicher Kuss verbrennt etwa 2 bis 6 Kalorien pro Minute.
  • Das Wort „Kuss“ lässt sich im Deutschen bis ins Mittelhochdeutsche zurückverfolgen.
  • Weltweit kennen viele Sprachen eigene Begriffe für unterschiedliche Arten von Küssen.
  • Die Wissenschaft, die das Küssen untersucht, nennt sich Philematologie.

Demnach steckt in dieser simplen Geste erstaunlich viel Komplexität. Nämlich Biologie, Psychologie und Kultur zugleich.

Internationaler Tag des Kusses – So feierst du mit

Den Internationalen Tag des Kusses kannst du auf viele verschiedene Weisen begehen. Hier einige Ideen:

  • Überrasch jemanden, den du liebst, mit einem unerwarteten Kuss.
  • Teile in sozialen Netzwerken ein Foto oder eine Geschichte rund ums Thema Küssen.
  • Schau dir gemeinsam mit deinem Partner einen romantischen Film an.
  • Informiere dich über die Wissenschaft des Küssens – denn das Thema ist überraschend tiefgründig.
  • Schreib einem lieben Menschen einen handgeschriebenen Brief mit einem Kuss-Abdruck.

Der Internationale Tag des Kusses erinnert uns daran, dass kleine Gesten eine große Wirkung haben. Deshalb lohnt es sich, öfter innezuhalten und zu zeigen, was man füreinander empfindet. Denn ein Kuss kostet nichts – und bedeutet so viel.

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