28. Juni – Internationaler Tag des Body Piercing

Der Internationale Tag des Body Piercings wird jedes Jahr am 28. Juni gefeiert. Er macht auf die Geschichte, Kultur und Handwerkskunst des Body Piercings aufmerksam – und setzt ein klares Zeichen für Akzeptanz und persönliche Ausdrucksfreiheit. Weltweit zeigen Menschen an diesem Tag offen ihren Körperschmuck und sprechen über die kulturelle Tiefe hinter jedem Piercing.

Warum der 28. Juni? – Ursprung des Aktionstags

Das Datum ist kein Zufall. Der 28. Juni war der Geburtstag von Jim Ward – einem Pionier des modernen Body Piercings. Ward eröffnete in den 1970er Jahren in Los Angeles eines der ersten professionellen Piercingstudios überhaupt. Er prägte die gesamte Piercingbranche nachhaltig. Der Internationale Tag des Body Piercings erinnert an sein Erbe und würdigt alle, die das Piercing als Kunstform ernst nehmen.

Hinweis: Konkrete Angaben zu einer Gründungsorganisation des Aktionstags variieren je nach Quelle. Bitte vor der Veröffentlichung eigenständig verifizieren.

Body Piercing durch die Jahrtausende

Piercings begleiten die Menschheit seit der Steinzeit. Archäologische Funde belegen Körperschmuck an Ohren, Nasen und Lippen schon vor Tausenden von Jahren. In vielen Kulturen symbolisierten Piercings Reife, Stammeszugehörigkeit oder sozialen Rang. Ägyptische Pharaonen trugen Ohrpiercings als Machtzeichen. Nordamerikanische Ureinwohner nutzten Nasenpiercings in rituellen Kontexten. Diese Geschichte zeigt: Piercings sind weit mehr als ein modischer Trend.

Die beliebtesten Arten von Body Piercings

Body Piercing lässt sich an nahezu jeder Körperstelle umsetzen. Die Wahl hängt vom persönlichen Stil, der Toleranz des Körpers und dem gewünschten Schmuckstück ab. Zu den gefragtesten Varianten gehören:

  • Ohrpiercing – vom klassischen Läppchen-Piercing bis zu Helix, Tragus oder Conch
  • Nasenpiercing – Nostril, Septum oder Bridge als markante Gesichtsakzente
  • Bauchnabelpiercing – seit den 1990ern ein echter Dauerbrenner
  • Lippenpiercing – Labret, Monroe oder Medusa bieten viele Varianten
  • Zungenpiercing – eines der auffälligsten Piercings im Mundbereich
  • Augenbrauenpiercing – ein markanter Eyecatcher mit langer Subkulturgeschichte

Piercing-Sicherheit: Worauf du im Studio achten solltest

Qualität und Hygiene sind beim Piercing entscheidend. Ein seriöses Studio arbeitet ausschließlich mit sterilem Einwegmaterial. Der Schmuck selbst besteht im Idealfall aus Titan, Niobium oder implantierungstauglichem Chirurgenstahl. Eine gute Beratung vor dem Eingriff gehört zum Standard. Zertifikate des Personals geben zusätzliche Sicherheit. Billigangebote sind beim Piercing ein Warnsignal – schlechte Hygiene kann ernsthafte Infektionen verursachen.

Richtige Nachsorge für ein gutes Ergebnis

Die Pflege nach dem Piercing bestimmt maßgeblich den Heilungserfolg. Frische Piercings reinigt man täglich mit steriler isotonischer Kochsalzlösung. Das Anfassen mit ungewaschenen Händen schadet dem Heilungsprozess. Auch Kleidungsreibung oder das Drehen am Schmuck verlängert die Abheilung deutlich. Je nach Körperstelle dauert die vollständige Heilung zwischen wenigen Wochen und mehreren Monaten.

Body Piercing als persönliches Statement

Body Piercing bedeutet für viele Menschen mehr als Dekoration – es ist ein Statement. Manche betonen damit ihre Individualität. Andere fühlen sich einer Gemeinschaft oder Subkultur zugehörig. Wieder andere verbinden ihr Piercing mit einem wichtigen Lebensmoment. Diese Vielfalt macht den Aktionstag so wertvoll: Er schafft Raum für offene Gespräche und baut Vorurteile ab.

Den Internationalen Tag des Body Piercings feiern

Den Aktionstag kann jeder auf seine eigene Weise begehen. Wer schon länger über ein Piercing nachdenkt, findet hier den perfekten Anlass. Viele Piercingstudios bieten an diesem Tag besondere Aktionen an. In sozialen Netzwerken lassen sich Bilder und Wissen über Piercingkultur teilen. Und wer bereits Piercings trägt, kann den Tag nutzen, um stolz dazu zu stehen und Gespräche anzuregen.

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