Der Schaff-Ordnung-in-Deiner-Wohnung-Tag fällt jedes Jahr auf den 14. Januar. Er ruft dazu auf, das neue Jahr mit einer aufgeräumten Wohnung zu starten. Ordnung schafft Klarheit – im Kopf und im Alltag.
Was ist der Schaff-Ordnung-in-Deiner-Wohnung-Tag?
Der Aktionstag stammt ursprünglich aus den USA, wo er als „National Organize Your Home Day“ bekannt ist. Er fällt bewusst auf Mitte Januar. Die Weihnachtszeit ist dann vorbei, neue Geschenke brauchen einen festen Platz, und der gute Vorsatz „mehr Ordnung“ ist noch frisch. Daher ist der 14. Januar der ideale Zeitpunkt, um aktiv zu werden.
Ziel des Tages ist es, Menschen zu motivieren, unnötige Gegenstände auszusortieren und mehr Struktur in ihren Alltag zu bringen. Dabei geht es nicht nur um Ästhetik. Ordnung wirkt sich nachweislich positiv auf das Wohlbefinden aus.
Warum ist Ordnung so wichtig für das Wohlbefinden?
Unordnung kostet Energie – und das ist keine Metapher. Studien zeigen, dass ein chaotisches Umfeld Stresshormone erhöht und die Konzentration mindert. Wer in einem aufgeräumten Raum lebt, schläft besser und fühlt sich erholter.
Zudem spart Ordnung Zeit. Wer weiß, wo alles liegt, sucht weniger. Das klingt simpel, ist im Alltag aber ein echter Gewinn. Außerdem entsteht durch das Ausmisten oft mehr Platz – ganz ohne Umzug.
So gelingt das Aufräumen am Aktionstag
Der häufigste Fehler: Man nimmt sich zu viel vor und gibt schnell auf. Besser ist ein systematisches Vorgehen – Raum für Raum oder sogar Schublade für Schublade. Diese Tipps helfen dabei:
- Schritt für Schritt vorgehen: Beginne mit einem kleinen Bereich, zum Beispiel dem Eingangsbereich oder einem einzelnen Regal.
- Drei-Stapel-Methode: Teile alle Gegenstände in drei Gruppen auf – behalten, spenden oder verkaufen, wegwerfen.
- KonMari-Methode: Frage dich bei jedem Gegenstand: „Macht es mich glücklich?“ Wenn nicht, trenne dich davon.
- Aufbewahrungssysteme nutzen: Körbe, Boxen und Beschriftungen helfen, Ordnung dauerhaft zu halten.
- Digitalen Ballast löschen: Ordnung gilt auch für E-Mail-Postfächer, Downloads und Fotos auf dem Smartphone.
Diese Bereiche sammeln besonders viel Unordnung
Nicht jeder Bereich einer Wohnung ist gleich. Manche Orte sammeln Unordnung besonders schnell an. Dazu zählen vor allem diese Bereiche:
- Kleiderschrank: Kleidung, die seit über einem Jahr nicht getragen wurde, darf weg.
- Küche: Abgelaufene Lebensmittel, doppelte Küchenhelfer und leere Dosen nehmen unnötig Platz weg.
- Keller oder Abstellzimmer: Hier lagert oft jahrelang angesammelter Ballast.
- Schreibtisch: Ein ordentlicher Arbeitsplatz steigert die Produktivität messbar.
Ausmisten und Nachhaltigkeit
Wer ausmistet, muss nicht alles wegwerfen. Gut erhaltene Kleidung, Bücher und Haushaltsgegenstände lassen sich spenden oder verkaufen. Flohmärkte, Second-Hand-Läden und Plattformen wie eBay Kleinanzeigen sind dafür gute Anlaufstellen. So profitieren nicht nur du, sondern auch andere von deiner Aufräumaktion.
Ordnung als nachhaltige Gewohnheit
Der Schaff-Ordnung-in-Deiner-Wohnung-Tag ist ein guter Startpunkt. Doch Ordnung entsteht durch Gewohnheit, nicht durch einmaliges Aufräumen. Kleine tägliche Routinen helfen dabei: Gegenstände sofort zurücklegen, fünf Minuten am Abend aufräumen, regelmäßig ausmisten. So bleibt die Wohnung das ganze Jahr über aufgeräumt.